In Altai, einer einigermaßen großen Stadt, heißt es Abschied nehmen von Sina. Sie bleibt dort in einem Hotel und will von dort aus versuchen ihre Kameltour in Richtung Dalanzadgad im Südosten zu organisieren. Es bleibt spannend! Holger und ich setzen unsere Reise von Altai in Richtung Westen nun wieder zu zweit fort.
Bei der Siedlung Markhan biegen wir von der Hauptstraße ab und fahren zu einer Höhle, von der wir im Reiseführer gelesen haben. Wir erkunden die riesige Haupthöhle und eine kleinere Höhle daneben mit unseren starken Taschenlampen. Auf dem Rückweg zur Straße durchqueren wir das ‚Mankhan Naturreservat‘. Hier soll es Gazellen geben und tatsächlich sehen wir in weiter Ferne eine Herde, bei der es sich um Gazellen handeln könnte. Leider sind die Tiere sehr schreckhaft und laufen in großem Tempo vor unserem Motorenlärm davon, obwohl wir noch weit von ihnen entfernt sind.
Nach dieser Exkursion geht es wieder auf der Hauptroute weiter Richtung Khovd. In der Stadt decken wir uns in einem Supermarkt nochmal mit Lebensmitteln ein. Leider ist Gemüse und Obst eine sehr rare Ware hier, aber immerhin gibt es manchmal Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten und Äpfel. Als wir aus dem Supermarkt treten entdecken wir auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine bekannte Gestalt. Sina! Sie freut sich uns zu sehen und erklärt, dass sie sich umentschieden habe und nun statt der Wüste einen Nationalpark im Westen erkunden will. Da wir in Richtung Westen unterwegs sind, nehmen wir sie wieder ein Stück mit bis nach Ölgiy, wo sie einen Kontaktmann hat, der ihr helfen wird ein Kamel und ein Pferd für ihr Gepäck zu besorgen. Wieder heißt es Abschied nehmen. Viel Glück und gute Reise!
Für uns heißt es bald danach auch Abschied nehmen von der Mongolei. Laut der Information der Grenzbeamtin bei der Einreise soll der Grenzposten hier im Westen (Ulaanbaishint bei Tsagaan Nuur) täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet sein. Täglich? Dazu gehört wohl nicht der Sonntag, denn wir stehen vor verschlossenen Türen und erhalten von einem Einheimischen die Information, dass der Grenzposten sonntags tatsächlich geschlossen ist und wir morgen wiederkommen müssen. Also suchen wir uns einen schönen Stellplatz und verbringen den Tag mit Basteleien am Auto (Holger) und Blogeinträgen vorbereiten (Tosia) 😉










Super! Wieder ein paar News! Ich werde jetzt erstmal die Karte aufschlagen und schauen wo ihr rumkurvt! Alles Liebe aus Europa!
ich bin ja ein stiller Begleiter dieser reise .
es freut mich das alles so gut gelaufen ist bei euch beiden . und wünsche euch ein genau so schönes reise Ende .
Gruß Manfred Buhr aus Tostedt .
PS : du hast da eine super frau auf deiner Seite .
und anders rum auch . drücke weiter die Daumen für denn rest der strecke .
Hi,
jetzt kann ich verstehen warum du immer davon geredet hast in die Mongolei fahren zu wollen, Holger! Fantastischer ort, und gut zu lesen was ihr für Erlebnisse mit den einheimischen habt. Bin gespannt wie es weitergeht.
Und, es freut mich das ihr auch nach Utah gekommen seid!
Danke für den Blog, Tosia! Tolle Fotos.
@ Holger: bitte check email von anfang April falls möglich! Schlechte Nachrichten 🙁
@ Manfred, unbekannterweise: Grüsse nach Tostedt aus Norwegen! (Meine „Sippe“ kommt aus/wohnt in Schillingsbostel).