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Die Wasserfälle von Iguacu (Brasilien/Argentinien)

Da wir leider immernoch wegen der Reparatur unseres Reisemobils in Foz do Iguaçu ausharren müssen, haben wir uns die Zeit ein wenig damit vertrieben die berühmten Wasserfälle – wegen derer wir ürsprünglich gekommen sind – anzuschauen. Die Wasserfälle befinden sich im Nationalpark Iguaçu und liegen genau an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien. Wir haben die Zeit genutzt und uns beide Seiten angeschaut. Auf beiden Seiten gibt es eine Vielzahl an touristischen Angeboten, von geführten Wander-, Rad-, Kajak- und Bootstouren über das Abseilen an einem der Wasserfälle bis hin zum Helikopterflug über die Wasserfälle. Alles ist natürlich mit Extrakosten verbunden. Da uns hauptsächlich der Anblick der Wasserfälle interessiert hat, haben wir uns auf beiden Seiten mit einer (ungeführten) Wanderung begnügt, bei der wir den Ausblick genießen konnten.

Brasilianische Seite:

Diese Seite haben wir an einem Sonntag besucht, vielleicht erklärt sich dadurch der große Andrang am Eingang. Die Schlange vor den Kassen war so lang, dass wir kurz überlegten kehrt zu machen. Aber wir waren ja schließlich hauptsächlich für diese Attraktion in diese Gegend gekommen. Die Wartezeit war dann erfreulicherweise doch kürzer als gedacht. Vom Eingang des Nationalparks wird man dann mit einem Shuttlebus zu den Stationen der einzelnen Tourenanbieter gefahren, bzw. in die Nähe der Aussichtspunkte. Wir stiegen an einem Aussichtspunkt aus und wanderten entlang der ausgebauten Fußgängerstrecke zu den anderen Aussichtspunkten. Insgesamt war die Strecke nicht besonders lang und recht gut besucht. Wir hätten gerne eine längere Wanderung auf eigene Faust gemacht, aber dafür scheint der Park nicht ausgelegt zu sein. Trotzdem war der Ausblick sehr schön. An einigen Stellen kann man sogar so nah an die Wasserfälle gehen, dass man hinterher pitschnass von dem aufgewirbelten Wasser ist. Ich lasse einfach mal ein paar Bilder von der brasilianischen Seite sprechen:

Argentinische Seite

Uns beiden hat die argentinische Seite, die wir am vergangenen Mittwoch besuchten, etwas besser gefallen. Obwohl man von dort nicht so einen tollen Panoramablick auf die Wasserfälle hat, haben wir uns dort wohler und etwas „freier“ gefühlt. Der Transport innerhalb des Parks zu den wichtigen Stationen ist hier mit einer Bimmelbahn organisiert, aber man kann auch zu Fuß entlang der Strecke laufen. Außerdem gab es mehrere Vorschläge für Wanderrouten unterschiedlicher Länge, die man ohne Führer erkunden konnte. Alles in allem wirkte der Park etwas entspannter und nicht so touristisch durchorganisiert, wie der brasilianische Teil. Auf einem langen Steg kann man bis zu dem Punkt laufen, an dem die Wassermassen in den „Teufelsschlund“ (Garganta do Diabo) hinabstürzen. Das war schon beeindruckend! Außerdem wimmelte es überall im Nationalpark von Schmetterlingen, die sich auf allem und jedem niederließen. Auch hier ein paar bildhafte Eindrücke:

2 Kommentare

  1. Nicole sagt:

    Einfach nur toll! 😀

  2. Papa Florian sagt:

    Hallo Holger, hallo Tosia,
    das sind ja grandiose Fotos, dass Ihr sowas Beeindruckendes sehen und erleben könnt! Wie schön doch unsere Erde ist! Ich wünsch Euch beiden persönlich weiter eine gute Zeit und Gesundheit.